Trainingsgrundsätze

Hundeschule ist Prävention

Viele Probleme fangen beim Halter an. Oder wie ein britischer Kollege einmal sehr treffend formuliert hat:

„The shit runs down the line – never up.“.

 

Viele Probleme, unter denen Patienten in der Verhaltenstherapie leiden, sind vermeidbar. Häufig mangelt es den Hundehaltern an Wissen über die Bedürfnisse des Hundes, das Ausdrucksverhalten des Hundes und das Lernverhalten. In unserem Hundeschul-Training werden Sie in diesen Dingen theoretisch und praktisch geschult. Lernen Sie, Ihren Hund zu verstehen!

Hundekommunikation ist keine Zauberei. Mit etwas Basiswissen zu Lernverhalten und Ausdrucksverhalten des Hundes werden Sie selber in der Lage sein, zu erkennen, wann sich Ihr Hund wirklich wohl fühlt und wann nicht. Dieses Wissen legt den Grundstein für ein friedliche, harmonische Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner. Getreu dem Motto: Wissen schützt Tiere!

 

Training macht Spaß

Das Hundeschultraining richtet sich nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Bereichen der Lerntheorie und des Hundeverhaltens. Daher trainieren wir nach dem Prinzip der positiven Verstärkung (= dem Zufügen von angenehmen Reizen als Belohnung für erwünschtes Verhalten) und der negativen Strafe ( = dem Vorenthalten von angenehmen Reizen als Strafe bei unerwünschtem Verhalten). Keine andere Trainingsmethode führt so schnell zu so nachhaltigen Ergebnissen. Außerdem fördert das Training mit positiver Verstärkung gleichzeitig die Hund-Halter-Bindung, was wiederum etlichen Verhaltensproblemen vorbeugen kann.

In unserem Training werden keine aversiven Reize (unangenehme Reize, so genannte „positive Strafe“) angewandt. Auch körperliche Gewaltmaßnahmen oder tierschutzwidrige Hilfsmittel sind in unserem Training verboten. Diese Trainingsformen schaden der Hund-Halter-Bindung und führen in vielen Fällen langfristig zu massivem Problemverhalten und werden dadurch unseren Ansprüchen nicht gerecht.

Da Hunde kontextbezogen lernen, findet das Hundeschultraining an verschiedenen Trainingsorten statt. Wir trainieren im Wald, am Wasser, in der Stadt, auf Freilaufflächen und in Gebäuden, wie z.B. beim Tierarzt oder am Bahnhof. Diese hohe Vielfalt an Trainingsumgebungen führt dazu, dass der Hund seinen Gehorsam später auch im Alltag zuverlässig zeigen kann – und nicht nur auf dem Trainingsplatz. Kurstraining ist zu unterscheiden von Einzeltraining. Im Einzeltraining bestimmt die individuelle Problemstellung über den zu wählenden Trainingsort.

 

Wissen schützt Tiere

Alle Trainingsinhalte sind konzipiert von Dr. med. vet. Dunia Thiesen-Moussa. Als mehrjährige Leiterin der verhaltensmedizinischen Sprechstunde und Dozentin an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Prüferin im Wesenstest und in der Zertifizierungsprüfung der Landestierärztekammer, verhaltenstherapeutisch tätige Tierärztin und Hundetrainerin, sowie Mitglied des Tierschutzzentrums vereint sie fachliche Kompetenz mit praktischer Berufserfahrung.

 

 

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